Friedrich Schoenfelder
 
   Geboren:    in Sorau 1916
 Gestorben:    in Berlin am 14.08.2011
 Beruf:    Schauspieler
Synchronsprecher
 
 Stimmlage:    kräftig
voll
warm
sehr markant
 
 Sprachen:    Deutsch
Englisch
Berlinerisch
 
Friedrich Schoenfelder
wurde 1916 als Sohn eines Architekten in Sorau geboren. Er wuchs in Frankfurt a. d. Oder, Wickersdorf und Berlin auf. Nach dem Gymnasium besuchte er die Schauspielschule des Preußischen Staatstheaters Berlin, wo er von 1936 bis 1939 sein erstes Engagement bekam. Nach Kriegsdienst und Gefangenschaft war er von 1946 bis 1950 Mitglied des Württembergischen Staatstheaters Stuttgart. Von 1951 bis 1958 stand er an den Städtischen Bühnen Frankfurt a. M. unter Vertrag.

Seit 1958 ist er vorwiegend an Berliner Bühnen tätig. Er gastierte u. a. am Theater des Westens, am Hebbel-Theater, am Renaissance-Theater und am Theater am Kurfürstendamm.

Weitere Stationen: Fritz-Remond-Theater im Zoo Frankfurt a. M., Festspiele Bad Hersfeld, Theater an der Bergstraße, Hechttheater Zürich, Burgfestspiele Jagsthausen, Theater in der Briennerstraße München, Kleine Komödie München, Komödie Frankfurt und Kammerspiele Düsseldorf.

Seit 1948 drehte er zahlreiche Filme; seit 1956 war er in verschiedenen Rollen im Fernsehen zu sehen - z.B. im Herbst 2004 war er in dem Film "Herzversagen" aus der Reihe "Tatort" zu sehen oder 2007 "In aller Freundschaft" und "Der Landarzt" und zuletzt 2010 in der Krimi-Serie "SOKO Stuttgart". Zudem war Friedrich Schoenfelder umfangreich in der Synchronisation tätig. Eine seiner bekanntesten Bühnenrollen ist sicher die Figur des Herrn von Mühlen in der "Pension Schöller", die er seit 1997 auf vielen Bühnen mit großem Erfolg verkörpert hat. Ähnlich beliebt war seine Darstellung des Dr. Chumney in der Komödie "Mein Freund Harvey". In der Spielzeit 2004/2005 war Friedrich Schoenfelder, der Grandseigneur des Schauspiels, am Theater Hagen in der Rolle des Opa (Köbeli, "Zimmer frei") zu sehen. Von 2006 bis 2008 spielte er in Berlin am Renaissance-Theater und in der Komödie am Kurfürstendamm.

2006 - erhielt er den "Deutscher Preis für Synchron" für sein herausragendes Gesamtwerk in der Synchronarbeit
2007 - erhielt er den "Synchron-Zuhörerpreis" Die Silhouette in der Kategorie Lebenswerk

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